openXchange – Sachschäden durch Servicenetzwerke einfacher regulieren
Versicherungsunternehmen setzen sich Tag für Tag mit riesigen Datenbergen auseinander, um in Schadenfällen auf Basis einer umfassenden Einschätzung der Sachlage geeignete Maßnahmen zur optimalen Regulierung des eingetretenen Schadens ergreifen zu können. Dabei geht häufig der Durchblick verloren - Effizienz und Nachvollziehbarkeit in den Entscheidungsprozessen haben dann das Nachsehen. Aus diesem Grund beschäftigt sich openXchange mit dem Aufbau eines Servicenetzwerks zur optimierten Abwicklung von Regulierungsprozessen im Sachschadenbereich.
Unterschiedliche Interessen in einer Plattform zusammenführenDie Ausgangssituation des Projektes stellt sich aus Sicht der potenziell beteiligten Partner (Versicherungen und Schadendienstleister) jeweils recht unterschiedlich dar. Bei den Versicherungsunternehmen wird eine elektronische Kommunikation mit allen externen am Schadenprozess beteiligten Partnern als unverzichtbar angesehen. Höchste Priorität haben hierbei die elektronische Beauftragung von Partnern sowie der elektronische Empfang von Auftragsergebnissen wie Berichten, Rechnungen und Gutachten. Ein anderer wichtiger Aspekt aus Sicht der Versicherungsunternehmen ist die qualitative Überwachung der beauftragten Schadendienstleister, da diese aus Sicht der Geschädigten als Repräsentanten des Versicherungsunternehmens wahr genommen werden und somit maßgeblich die Kundenzufriedenheit und das Image der Versicherungsunternehmen beeinflussen. Die Qualität eines Serviceunternehmens muss daher bei der Auftragsvergabe ebenso berücksichtigt werden wie die räumliche Nähe zum Schadenort oder preisliche Konkurrenzfähigkeit.
Schadensfälle werden schnell und transparent abgewickeltZur Erreichung der oben genannten Ziele haben einzelne Versicherer bereits große Anstrengungen in den Aufbau exklusiver Partnernetze und in die Einführung eigener Lösungen investiert, jedoch erweisen sich fast immer Akzeptanzprobleme seitens der Schadendienstleister als ernsthaftes Problem. Insbesondere kleinere Unternehmen (KMUs) scheuen die damit verbundenen hohen Investitionen und werden daher von großen Schadensanierern zunehmend aus dem Markt gedrängt. Offene und kostengünstige Lösungen als Software as a Service sind nicht vorhanden, für die Anbindung unterschiedlichster eigener Lösungen fehlt zudem seitens der KMUs meistens das technische Know-How.
Versicherungsunternehmen und Schadendienstleister arbeiten Hand in HandopenXchange schafft daher eine offene, kostengünstige und einfach handhabbare Serviceplattform, auf die alle Beteiligten zugreifen können und die somit auch von KMUs genutzt werden kann. Dadurch erfolgt die Kommunikation zwischen den Partnern auf standardisierter Basis und gestaltet sich als transparenter Prozess. Schadendienstleister haben Einblick in die Beauftragungspraxis, während die Versicherungsunternehmen die Qualität der Dienstleistungen überwachen und sicherstellen können. Durch die vollelektronische Abwicklung werden zudem die Abstimmungsprozesse stark vereinfacht und maximal effizient gestaltet.
TEXO-Ergebnisse im MittelpunktTechnisch greift openXchange auf Ergebnisse aus dem TEXO-Umfeld zurück, um die Grundlagen von Servicenetzwerken gewinnbringend einzusetzen und zu erweitern.