Wirtschaftsminister Brüderle besichtigt THESEUS Exponate auf der CeBIT
Wie die Bürger in Zukunft recherchieren werden, ließ sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) anhand des THESEUS-Anwendungsszenarios ALEXANDRIA erklären.
Das THESEUS-Forschungsprogramm wurde 2007 vom BMWi initiiert und mit Fördergeldern ausgestattet. Deshalb waren die neuesten Anwendungsbeispiele aus THESEUS für den Bundeswirtschaftsminister auch von besonderem Interesse. Am ersten Messetag besuchte er den Stand des BMWi auf der CeBIT und ließ sich von Florian Kuhlmann, dem Leiter des Anwendungsszenarios ALEXANDRIA, die „Collaborative Knowledge Engine“ erklären.
Kuhlmann zeigte dem Minister, wie das System natürlich -prachliche Anfrage erkennt und entsprechende Rechercheergebnisse zusammenstellt. Dabei ist besonders interessant, welche Beziehungen ALEXANDRIA zwischen den einzelnen Ergebniskategorien wie Person, Ort und Zeit herstellt und diese visualisiert. Zum Abschluss formulierte Rainer Brüderle selbst eine Anfrage an das System.
Anschließend erklärte Patrick Ndjiki-Nya vom Core Technology Cluster (CTC), wie THESEUS-Technologien zur effizienteren Verarbeitung von multimedialen Inhalten genutzt werden können. Anhand einer bekannten TV-Sendung demonstrierte Ndjiki-Nya, wie sich die Aufzeichnung der Sendung in einzelne Szenen und Einstellungen zerlegen lässt, und wie mit Hilfe von semantischen Technologien unter anderem der Wettkönig der Sendung und die dazugehörige Wette angezeigt werden können. Außerdem generiert die Anwendung eine statistische Auswertung über die Anzeigedauer der in der Sendung zu sehenden Logos. Diese Technologien werden in Zukunft besonders die Arbeit in multimedialen Archiven erleichtern.